Laufbahn

Wie alles begann

Der erste Verein, in dem ich Fußball spielte, war der SV Meuselwitz. Mit neun Jahren habe ich dort angefangen. Damals wurde in dem 250-Seelendorf gerade mit der Nachwuchsarbeit begonnen. Das war für mich die Gelegenheit mich anzumelden und aktiv Fußball zu spielen.

Links unten liege ich vor meiner Mannschaft und winke in die Kamera.

Mein älterer Bruder war auch mein erster Übungsleiter, der mich die nächsten Jahre begleiten sollte. Als ich in die B-Jugend wechselte, musste unser Verein eine Spielgemeinschaft mit zwei Nachbarclubs eingehen. Das brachte uns aber auch die Chance, in die Bezirksklasse aufzusteigen. Vom ersten Spieltag an, konnte uns niemand von der Tabellenspitze verdrängen. Ich steuerte dabei 51 Treffer bei. In dieser Zeit wurde ein Talentestützpunkt in Hagenwerder bei Görlitz vom DFB errichtert. Neben dem Training im Verein konnte ich bis zur A-Jugend auch an dem dortigen regelmäßig teilnehmen.

Dann kam der Schritt in die A-Jugend. Hier wurde ich zum FC Oberlausitz Neugersdorf vermittelt. So konnte ich immerhin von einem Tag auf den anderen Landesliga spielen. Auch in diesem Team trug ich zwei Jahre mit 19 bzw. 22 Toren zum Erfolg (4. bzw. 5. Platz) bei. Als frischgebackener Torschützenkönig der Landesliga durfte ich zum Ende der Saison erste Luft im Männerbereich schnuppern. Gleich im ersten Spiel gelang mir dabei in dieser Oberligapartie gegen den ZFC Meuselwitz ein Tor. Im dritten Jahr folgte leider der bittere Abstieg in die Landesliga. Obwohl ich 17 Toren beisteuerte, belegten wir nur Rang sechs und fü mich schloss sich damit im Sommer 2007 das Kapitel Neugersdorf.

So wechselte ich zum Oberligakonkurent SC Borea Dresden, damals noch Dresden-Nord. Zu dieser Zeit hatte der Klub ein sehr starkes Team zusammengestellt. Wir kämpften lange um den Aufstieg in die Regionalliga mit. An mich ging mit 15 Treffern in der ersten Saison die vereinsinterne Torjägerkanone.

Im Sommer 2009 ging ich zum Stadtrivalen Dynamo. Anfangs spielte ich in der Zweiten, bevor mich im Herbst Ruud Kaiser langsam an die Profielf ranführte. Im Frühjahr 2010 profitierte ich vom Trainerwechsel, sowie ein wenig vom Verletzungspech in unserer Mannschaft und schaffte dadurch jedoch den Durchbruch.
Mit dem Abstieg von Dynamo ging für mich meine prägendste Zeit, genau nach fünf wunderbaren Jahren zu Ende.

Als sich die Wechselchance in der Sommerpause zum FC Nürnberg eröffnete, brauchte ich nicht lange überlegen. Somit konnte ich weiter in der 2. BL spielen. Zudem verfolgte der Club das Ziel „sofortiger Wiederaufstieg“.
In meinem ersten Jahr kam die Mannschaft nie richtig zur Ruhe. Der Trainerwechsel und sehr wechselhafte Ergebnisse brachten viel Bewegung und Spannungen in unser Team.

Neben anderen namhaften Spielern wurde auch ich „aussortiert“ und durfte fortan nur noch in der 2. Mannschaft in der Regionalliga Bayern spielen. Logische Folge für mich war die beiderseitige Vertragsauflösung im Sommer 2016.

Ein großer Dank gilt an dieser Stelle dem FC Oberlausitz Neugersdorf mit seinem Präsidenten Ernst Lieb, der mich in die Heimat zurück holte, mir gleichzeitig aber auch keine Steine in den Weg legte, als sich die neue Chance beim FSV Zwickau bot.

Wie geht es nun in meiner Karriere weiter? Natürlich will ich mich „wieder“ etablieren und auf höchstmöglichem Niveau Fußball spielen.

Ich hoffe, dass ich mich und auch die Mannschaft durchbeißen können. Ich gebe dafür meine gesamte Leistung